Hier findet ihr die durch die Generalversammlung festgelegten ARGOS Flugtage 2012.

Die ARGOS hat nun ein einheitlichen Erscheinungsbild bei Launches, Veranstaltungen und Ausstellungen: Die ARGOS Caps wurden geliefert ! Preis pro Stück: CHF 25.- Mehr...

Nach langem, steinigem Weg konnte die CE Zulassung aller AEROTECH Raketenmotoren im Impulsbereich von "D" bis "N" abgeschlossen werden. Hier ist der ganze Artikel...

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Letzter ARGOS Flugtag:
Der Bericht vom 05.03.2012

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ALRS X - 2009

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Blue Bavaria

Die Blue Bavaria auf ihrem Weg zum Pad !

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Terrapin
Dienstag, 01. Januar 2002 | Christoph Graf | Projects - Projects
Bei der Terrapin handelt es sich um eine 2stufige Rakete aus den Mid-50er Jahren.

Sie wurde von Republic Aviation im Auftrag der University of Michigan als kostengünstiger Träger für atmosphärische Versuche konstruiert.

Der erste Start erfolgte im Juli 1956. Alle 6 Starts waren erfolgreich, trotzdem wurde das Projekt 1958 beendet. Es wird ebenfalls erwähnt, dass die Terrapin die einzige Rakete war, die in Long Island entwickelt wurde.

Das Modell ist im Massstab 1:2.5 aufgebaut, um den Einsatzbereich der Motoren möglichst flexibel zu halten. Der Booster ist für einen 38-, der Sustainer für einen 29 mm-Motor ausgelegt. Das Modell fliegt ab H123 im Booster.

Vollständige Projektbeschreibung als PDF-File mit weiteren Fotos (Recovery, Fins, Nosecone)

 

Länge: 200 cm
Durchmesser: 6.8 cm

Staging

Beim Staging kommt folgende Philosophie zum Einsatz:

Im Booster-(Staging-) Coupler steuert ein programmierbarer Timer den SafeEject an. Die Schwarzpulverladung im SafeEject schiesst den Sustainer vom Booster weg. Der Booster Timer verfügt über einen G-Switch zur Erkennung des Starts, das Delay wird je nach Booster-Motor programmiert.

Geeignete Produkte sind der PET2 von Missileworks oder der Timer 2 von Blacksky. Zum Einsatz wird das Produkt von Missileworks kommen.

1 oder 2 redundante Tiny TimerS von Stefan Wimmer übernehmen die Zündung der Oberstufe mit einer fest eingestellten Verzögerung von 1 Sekunde. Die Timer müssen einen hohen Strom (5A) liefern, um den Motor sicher zünden zu können. Sie werden über einen Schaltkontakt gesteuert, welcher durch das Trennen der Stufen geschaltet wird. Dies geschieht über eine 2.5 mm Klinkenbuchse im unteren Centering Ring. Der Klinkenstecker ist über eine Reissleine mit dem Booster-Coupler verbunden.

Recovery

Der Fallschirm im Booster wir über Motor Ejection und einem Piston aussgeworfen.

Im Sustainer kommt ein Missileworks RRc2X von Missileworks zum Einsatz. Wir üblich kommt Dual Deployment zum Einsatz, und zwar „out of one end“. Sowohl der Drogue als auch der Main Chute werden aus dem selben Ende ausgeworfen. Der Main wird mit einem ServoRelease Mechanismus von SpaceTec Rocketry zurückgehalten und auf 300 Fuss ausgeklinkt.

Am Main hängt der 10mW Peilsender (Eigenkonstruktion) für das Auffinden der doch relativ kleinen Oberstufe.

Baudetails

Die Flossen werden aus einer selbst hergestellten Carbonplatte geschnitten. Die Kohleplatte besteht aus 10 Lagen Unidirektionalem Prepreg plus 2 Lagen Glas 160g/m2. Zwischen 2 Aluplatten im Vakuumsack wurde die Platte im Autoklav bei 120 ° „gebacken“.

Lagenaufbau: Glasgewebe/90°/45°/0°/45°/0°/45°/0°/45°/0°/90°/Glasgewebe


Literatur- und Bildernachweis

  • Peter Always, Rockets of the World

  • Cradle of Aviation Museum, N.Y.

  • Traxel Labs, Inc.

  • Nasa, Aeronautics and Astronautics Chronology, 1955-1057,

Links

Christoph Graf / Jan 2002