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01 Jan2002

Terrapin

Bei der Terrapin handelt es sich um eine 2stufige Rakete aus den Mid-50er Jahren.

Sie wurde von Republic Aviation im Auftrag der University of Michigan als kostengünstiger Träger für atmosphärische Versuche konstruiert.

Der erste Start erfolgte im Juli 1956. Alle 6 Starts waren erfolgreich, trotzdem wurde das Projekt 1958 beendet. Es wird ebenfalls erwähnt, dass die Terrapin die einzige Rakete war, die in Long Island entwickelt wurde.

Das Modell ist im Massstab 1:2.5 aufgebaut, um den Einsatzbereich der Motoren möglichst flexibel zu halten. Der Booster ist für einen 38-, der Sustainer für einen 29 mm-Motor ausgelegt. Das Modell fliegt ab H123 im Booster.

Vollständige Projektbeschreibung als PDF-File mit weiteren Fotos (Recovery, Fins, Nosecone)

 

Länge: 200 cm
Durchmesser: 6.8 cm

Staging

Beim Staging kommt folgende Philosophie zum Einsatz:

Im Booster-(Staging-) Coupler steuert ein programmierbarer Timer den SafeEject an. Die Schwarzpulverladung im SafeEject schiesst den Sustainer vom Booster weg. Der Booster Timer verfügt über einen G-Switch zur Erkennung des Starts, das Delay wird je nach Booster-Motor programmiert.

Geeignete Produkte sind der PET2 von Missileworks oder der Timer 2 von Blacksky. Zum Einsatz wird das Produkt von Missileworks kommen.

1 oder 2 redundante Tiny TimerS von Stefan Wimmer übernehmen die Zündung der Oberstufe mit einer fest eingestellten Verzögerung von 1 Sekunde. Die Timer müssen einen hohen Strom (5A) liefern, um den Motor sicher zünden zu können. Sie werden über einen Schaltkontakt gesteuert, welcher durch das Trennen der Stufen geschaltet wird. Dies geschieht über eine 2.5 mm Klinkenbuchse im unteren Centering Ring. Der Klinkenstecker ist über eine Reissleine mit dem Booster-Coupler verbunden.

Recovery

Der Fallschirm im Booster wir über Motor Ejection und einem Piston aussgeworfen.

Im Sustainer kommt ein Missileworks RRc2X von Missileworks zum Einsatz. Wir üblich kommt Dual Deployment zum Einsatz, und zwar „out of one end“. Sowohl der Drogue als auch der Main Chute werden aus dem selben Ende ausgeworfen. Der Main wird mit einem ServoRelease Mechanismus von SpaceTec Rocketry zurückgehalten und auf 300 Fuss ausgeklinkt.

Am Main hängt der 10mW Peilsender (Eigenkonstruktion) für das Auffinden der doch relativ kleinen Oberstufe.

Baudetails

Die Flossen werden aus einer selbst hergestellten Carbonplatte geschnitten. Die Kohleplatte besteht aus 10 Lagen Unidirektionalem Prepreg plus 2 Lagen Glas 160g/m2. Zwischen 2 Aluplatten im Vakuumsack wurde die Platte im Autoklav bei 120 ° „gebacken“.

Lagenaufbau: Glasgewebe/90°/45°/0°/45°/0°/45°/0°/45°/0°/90°/Glasgewebe


Literatur- und Bildernachweis

  • Peter Always, Rockets of the World

  • Cradle of Aviation Museum, N.Y.

  • Traxel Labs, Inc.

  • Nasa, Aeronautics and Astronautics Chronology, 1955-1057,

Links

  • www.traxellabs.com/smallsoundingrockets.org/photos.html

  • www.cradleofaviation.org/0401republic_terrapin.html

  • www.hq.nasa.gov/office/pao/History/Timeline/1955-57.html

  • http://members.aol.com/satrnpress/saturn.htm

Christoph Graf / Jan 2002

01 Jan2002

Zenit

Schweizerische Höhenforschungsrakete ZENIT

Die Höhenforschungsrakete "ZENIT" war ein Gemeinschaftsprodukt aus den 60er Jahren, zweier weltbekannter Firmen der Raketen- und Luftfahrtindustrie — CONTRAVES AG, Zürich und DORNIER SYSTEM GmbH, Friedrichshafen.

Das Raketensystem ZENIT, welches die modernsten Erkenntnisse der Raketentechnik mit höchster Qualität und Zuverlässigkeit vereinigte, wurde zur experimentellen Erforschung der unteren Schichten der Ionosphäre entwickelt.

Das Baukastenprinzip der Rakete erlaubte nicht nur eine individuelle Anpassung der Instrumentierung an die wissenschaftlichen Experimente, sondern ermöglichte auch einen einfachen und rationellen Einbau der Nutzlast.

Das Antriebssystem der ZENIT arbeitete mit einem zweiphasigen Feststoffmotor, dessen Entwicklung aus dem Antrieb einer hochwirksamen Lenkrakete hervorgegangen war.

Die Broschüre (PDF) der CONTRAVES AG vermittelt einen Überblick über das Raketensystem ZENIT.


Die Höhenforschungsrakete ZENIT 1 diente zur Erforschung der lonosphärenschicht von ca. 80-200 km; die Rakete besitzt eine Länge von 5,6 m, einen Rumpfdurchmesser von 42 cm und ist mit einem Feststofftriebwerk ausgestattet.

Die erste ZENIT Rakete startete auf Sardinien am 27. Oktober 1967 und diente wissenschaftlichen Experimenten der Universität von Bern und Genf.

ZENIT 1 konnte eine Nutzlast von 25-130 kg aufnehmen. Für die Erforschung der verschiedenen Höhenschichten werden im wesentlichen drei Typen von Flugkörpern verwendet: Ballonsonden, Höhenforschungsraketen und Satelliten.

Der Einsatzbereich der Höhenforschungsrakete ZENIT 1, welche Höhen von bis zu 300 km erreichte, liegt vor allem in der Erschliessung der unteren lonosphärenschicht, deren Grenzen etwa zwischen 80 und 200 km liegen, aber auch in der Erforschung der Hochatmosphäre, welche bei etwa 20 km Höhe beginnt. Die Rakete hielt sich in der unteren Ionosphäre etwa 2 bis 5 Minuten auf, wobei die grössere Zeit für kleinere Nutzlasten gilt.

Weitere Informationen können dieser vollständigen Dokumentation (1.4 MByte PDF !) entnommen werden !

Stefan Stöckli / Jan 2002

22 Jul2001

Ariane 4 - LDRS 2001

The Ariane 4 didn't fly at LDRS XX !

Unfortunately the Ariane 4 didn't fly at LDRS. We ran into severe problems with finding a launcher that would fit the Ariane.

Initially our plan was to use John Cokers Unistrut launcher. John had generously offered to lend us his launcher and had sent us rail guides, pictures and technical data on it.

Although we had the exact dimensions we failed to verify the fit at home and only at LDRS discovered that the 3" reinforcement on the back of John's rail would not fit between the boosters, motor fairings and many fins of the Ariane.

It turned out that none of the launchers available at LDRS was capable to provide enough guidance and in the same time handle the Ariane without the risk of interfering with the rocket.

Additional problems with the on-board electronics would not allow us to spend the time required to sort out the launcher problem by building our own rail. We therefore decided on Sunday morning against trying to launch the rocket despite the potential problems.

The Ariane has returned back home to Switzerland where we will sort out the remaining issues.

Juerg / Team Ariane


Galleries from LDRS XX (2001):

  • 19th July, Gallery Day 1 !
  • 20th July, Gallery Day 2 !
  • 21th July, Gallery Day 3 !
  • 22th July, Gallery Day 4 !
  • Dany's Gallery
  • Kroni's N1 Movie
01 Jun2001

Black Brant

Black Brant Höhenforschungsraketen

Da ich auf der Suche nach Scale-Daten für die Black Brant III war, entschloss ich mich Bristol Aerospace (http://www.bristol.ca) ein Mail zu schreiben und anzufragen, ob ich die benötigten Daten bekommen könne. Nach zwei Tagen hatte ich die Dokumente per Kurier erhalten.

Das erste PDF-File ist der Umschlag in Farbe eingescannt. Im Zweiten sind Scale- und viele weitere Informationen über folgende Black Brant Versionen vorhanden:

  • Black Brant II
  • Black Brant III
  • Black Brant IV
  • Black Brant V
  • Black Brant Vc Tail Assembly
  • Black Brant 6
  • Black Brant 8
  • Black Brant 10B Mod 1
  • Black Brant 12

Umschlag Black Brant (PDF, 3.8MB, 2 Seiten)

Broschüre Black Brant (PDF, 4.2MB (61 Seiten)

 

15 Apr2001

Project Orion

Original document sent by Bert Koerts.

After my L2 cert. on ALRS1 I decided to go on for L3. The first step was coming up with a concept. Since the hobby is still very young in Europe, I decided that it was still relatively easy to make a rocket that stands out in the crowd. So I went for the opportunity to build a BIG rocket. After a round of negotiating with my wife, I made my first draft and send it to my two TAP members (Juerg Thuering & Frank De Brouwer). We discussed it elaborately and the design was changed in the finsection and the recovery section.

Finally the building process could begin. I started in September with laminating the bodytubes and worked my way up to the recovery bay. Finally in February the rocket was ready to be finished and painted, which was done by Rene van Hulst. After assembling the rocket for the first time, I was not satisfied with the couplers, so I redesigned them. This was also the time that I realised for the first time what I was going to do! Late at night I couldn’t help thinking about what could go wrong and how I could eliminate the chance of something going wrong. But after some final changes and final tests I regained my confidence in the project.

Frank was so kind to transport the 4 1.8 meter segments to Switzerland and to build a super pad – large enough for this rocket. I arrived on ALRS2 at friday evening – tried to go to bed early and tried to sleep well. It was a nice try...

At 9 I arrived at the site, finding a huge pile of rocket segments and boxes. I managed to confiscate one table and started prepping Orion. During prepping I encountered some problems but they were eventually all solved with the help of Jeroen Louwers, Wilfred van Bergen and Marinus Wisselink. Our problems included an Altacc with a loose capacitor, many holes that should be big enough of 4 wires but weren’t etc. etc.

In the meantime two additional stressfactors were bothering me, one was a television crew which was making many close-ups and asking difficult questions while I was doing something critical and the other one was the wind that I could feel picking up… I managed to make a deal with the TV crew and I could press on.

This prepping period was not very relaxed, so I’ll need to prepare this better. I distinctly remember arming my RDAS. I heard a high beep but was wondering what I should hear. (Forgot the manual) So I asked another member (which shall remain nameless): “What sound does an RDAS make when all is right?”

“A low slow beep of course!” He answered.

“But my RDAS makes a high beeping sound” I said – getting desperate

“Oh Yes – that’s what I mean!! A high beeping sound” AAAARRRGHHH!!

When the rocket was prepped I took it out to the pad. That was wonderful – hearing all oohs and aaahs! When the rocket was finally on the pad, I realised we were surrounded by an army of photographers and TV-crews… I felt just like a moviestar!

I remember waiting for a lull, and the countdown. Than the motor ignited and lifted off – very slow, just like a real rocket! You could hear the motor do its work for a long time. At apogee we could see the nosecone come off and the drogue chute deploy. But a few seconds later the main chute deployed too, about 500 meters to high. Argh, that WAS my L3 attempt. A few members helped retrieve the rocket, which was in excellent shape.

It took me a while longer to come down to earth. For me it was a very adventurous day which I’m not likely to forget. I really learned a lot and saw (well, you can’t expect ME to be objective) the most beautiful launch I’ve ever seen. I also really liked that all other rocketeers were prepared to help me, before and on the launch.

I made Juerg promise to arrange for a Redline reload for my 98-7680 casing. So I’ll be back at ALRS3. But not with the biggest rocket however; I already heard rumours of Dany building a 6 meter Mosquito !!

I mentioned that a lot of people helped me. Also our new rocketry companies (Spacetec, RebelRocketry, AED and Cavemanrocketry) went out of their way to make this happen. Last but not least I’d like to thank all volunteers who make a big effort to organise rocketlaunches and to make HPR possible in Europe. Thanks!

Bert Koerts

This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Tra 6717, Safety Coordinator Tripoli The Netherlands

The planning, building and – in time – the analysis of the flight of Orion can be seen at Tripoli NL.

01 Jan2001

Ariane 4 - Project

Vorstellung

Das Team-Ariane (Jürg, Christoph, Mathias, Herbert und Dany) hat für das LDRS XXI (11.-14. Juli 2002) in Amarillo, Texas die Ariane 4 (AR 44 LP) weiter verbessert, welche letztes Jahr im neu "entfachten Wettlauf zum Mond" (Moonrace 2001) begonnen wurde.

Bisherige Flüge:

  1. Erstflug am LDRS - 2002, USA
  2. Zweiter Flug am ALRS - 2004, Switzerland
  3. Dritter Flug am ALRS - 2009, Switzerland (Foto-Galerie: ALRS - 2009)

Projekt:

Die Ariane 4 wird im Massstab 1:13 in der Konfiguration AR 44 LP (2 Flüssig- und 2 Feststoff-Booster, abwerfbar) gebaut. Das Modell kann in diesem Massstab weitgehend mit Standard-Rohrdurchmessern aufgebaut werden und wird ca. 4.5m lang.

Zum Transport muss das Modell in viele Teile zerlegbar sein (1x Frontverkleidung, 1x Payloadverkleidung, 1x Heckkonus Payload, 1x 7.5" Rohr (unter Payload), 1x Interstage, 2x 11.5" Hauptstufe, 2x Liquid Booster, 2x Solid Booster, 4x Flosse/Motorverschalung, 6x Düsen).

Dimensionen:  
Länge: 4.5 m
Durchmesser: 30 cm
Startgewicht: ca. 85 kg

 

 

 

 

Antrieb:

Für den Antrieb kommen folgende Motoren von Aerotech zum Einsatz:

  • 1x M 1939 oder 1x N2000 (98 mm, 10'000 Ns)

  • 2x K 550 (54 mm, 2x 1780 Ns)

  • 2x J 350 (38 mm, 2x 720 Ns)


Baufortschritt in Bildern:

  • Schneiden / Balsa
  • Fiber Glas
  • Fiber Glas II
  • Centering Rings
  • Motormount
  • Mechanik
  • Boosteraufhängung
  • Windkanal Test
  • Spitzen / Türen
  • Formenbau
  • Scale Details
  • Testflug
  • Miss Piggy
  • Verbesserungen
  • Logos
  • Messe Aufbau
  • Messe Swissbau
  • Testflug 2
  • Ignition Board
  • Main Elektronik

Launch:

  • Launch @ Amarillo
  • Das Ende ?

Pläne:

  • Elektronik
  • Planung
  • Vollst. Ansicht

Flugprofil:

T-0.6 Zündung des M-Motors
T-0.2 Zündung der beiden K-Treibsätze (ab On-Board Zündsystem)
T-0.0 Zündung der beiden J-Treibsätze (ab On-Board Zündsystem)
T+2.5 Burnout der J 350, Separation der 2 kleinen Solid-Boosters “SRB”
T+3.8 Burnout der K 550, Separation der 2 grossen Liquid-Boosters “LRB”
T+7.0 Burnout des M 1939
ca. T+16

Apogee (ca. 1000m), Trennung der Hauptrakete in zwei separate Teile, jeder mit Drogue-Chute und eigenem Höhenmesser


Avionik:

  • Alle 4 Booster werden mittels eines durch einen Höhenmesser gesteuertes zweistufigen Bergungssystems gelandet: Auf Gipfelhöhe wird ein kleiner Bremsschirm ausgelöst, schnelles Sinken auf ca. 150m AGL, dann Ausstoss des Hauptfallschirms für eine weiche Landung.
  • Alle 4 Booster werden je mit Bordcomputer und Höhenmesser ausgerüstet.
  • Hauptstufe: zweistufiges, redundant ausgelegtes Bergungssystem für beide Teile
  • Eine DV Videokamera sowie eine 35mm Spiegelreflex-Fotokamera werden in der Nutzlastsektion mitgeführt. Sie zeigen rückwärts und werden spektakuläre Bilder des Fluges, der Booster-Abtrennung und der Landschaft liefern.
  • Insgesammt 8 Höhenmesser (Recovery, 4 Booster, je 2 in Main & Payload)
  • 5 Timer bzw. Ablaufsteuerungen (Airstart, Trennung der Booster, Backup Main-Bergungssystem)
  • Ein 433MHz live Datalink zu einem Notebook wird uns erlauben, die wichtigsten Bordsysteme vor dem Start und während des Fluges zu überwachen. Das sind unter anderem die Höhenmesser, Booster-Verriegelungen, Zünder-Widerstände etc.
  • Optional könnte ein mit einem Ultraschall-Abstandsmesser gesteuertes Airbag-System für eine weichere Landung sorgen.

Pläne / Bilder:

  • Uebersichtszeichnung aus dem CAD (PDF)
  • Ariane 4 Scale Zeichnung (GIF, aus dem Buch "Rockets of the world" von Peter Alway, Saturn-Press)

Projekt-Flyer:

  • Ariane 4 - Titelblatt GIF
  • Ariane 4 - Flyer (DOC, deutsch)

Sponsors:

Cisco Systems www.cisco.ch
Aerotech www.aerotech-rocketry.com
RocketMan the-rocketman.com
SpaceTecRocketry www.SpaceTecRocketry.com
Cannone www.cannone.ch
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